Flugsicherheit & Verfahren 23. Mai 2025 · 1 min Lesezeit

Landung ohne Klappen – was Piloten tun, wenn die Landeklappen nicht genutzt werden

Wenn du dich für Luftfahrt begeisterst oder gerade fliegen lernst, hast du vielleicht schon von der Landung ohne Klappen (No-Flap-Landing) gehört. Das klingt, als sei etwas schiefgelaufen – tatsächlich ist es aber nicht immer ein Notfall. Manchmal entscheiden sich Piloten ganz bewusst dafür, ohne Landeklappen zu landen.

Landeklappen sind Teile des Flügels, mit denen das Flugzeug langsamer landen kann. Sie erhöhen Auftrieb und Widerstand, sodass das Flugzeug mit geringerer Geschwindigkeit anfliegen und auf kürzerer Strecke landen kann. Deshalb nutzt man sie normalerweise bei der Landung.

Es gibt aber Situationen, in denen man sich bewusst gegen die Klappen entscheidet, obwohl alles einwandfrei funktioniert. Vielleicht ist die Piste lang, der Wind stark, oder man will einen Anflug ohne Klappen üben. In der Flugausbildung macht man das oft, um fit und auf alles vorbereitet zu bleiben.

Natürlich liegt es manchmal doch an einem technischen Problem. Die Klappen klemmen vielleicht oder reagieren nicht. Dann muss man ohne sie landen. Aber auch das wird trainiert.

Was ist bei einer Landung ohne Klappen also anders?

Das Flugzeug kommt schneller herein. Ohne Klappen braucht es mehr Geschwindigkeit, um in der Luft zu bleiben. Das bedeutet eine längere Landestrecke und einen flacheren Anflug. Das plant man vorher ein und wählt eine Piste mit ausreichender Länge.

Die Landung kann sich auch etwas härter anfühlen. Das ist normal. Man bremst stärker und nutzt manchmal Umkehrschub, um sicher langsamer zu werden.

Am Ende ist das Fliegen ohne Klappen bei richtiger Handhabung keine große Sache. Ob bewusste Entscheidung oder seltene Störung – Piloten sind darauf vorbereitet. Und die meisten Passagiere merken nicht einmal etwas Ungewöhnliches.

Beim Fliegen geht es darum, vorbereitet zu sein. Und Landungen ohne Klappen? Gehören einfach zum Job.

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